Google Update 2017 – Kommt jetzt die Abstrafung?

Google arbeitet ununterbrochen daran, seinen Nutzern das bestmögliche Ergebnis zu liefern. Dazu ist es notwendig, seinen Algorithmus ständig anzupassen. Normalerweise ist das auch unspektakulär, da die Änderungen meistens minimal sind und die Auswirkungen somit nicht die breite Masse betreffen. Besonders spannend wird es, wenn Google selbst ein großes Update bestätigt. Wird eine größere Änderung angekündigt, herrscht in der SEO-Szene meistens große Angst.

Wer heute noch mit bestimmten Keywords auf Platz 1 zu finden ist, kann mit viel Pech nach dem Update sogar komplett aus dem Index fliegen. Hier werden die belohnt, die nicht zu viel riskiert haben und dem Nutzer den notwendigen Mehrwert liefern.
Mit bereits ausgerollten Updates, wie dem Panda Update 2015 hat Google versucht, überwiegend Spamseiten aus den Top 10 zu entfernen.

Ob es 2017 bereits tatsächlich ein Update herausgebracht wurde, bleibt vom Internetriesen bislang unkommentiert. Was sicher ist: Mehrere Webmaster berichten von Besuchereinbrüchen, die teilweise um die 50% liegen. Ein auffälliges Merkmal ist, dass es sich bei den Seiten um AdSense-Projekte handelt. Diese Tatsache lässt die Spekulation zu, google möchte seinen Nutzern weniger Werbung bieten. Zwar macht das auf der einen Seite aus Nutzersicht Sinn, jedoch ist Google selbst für AdSense verantwortlich.

Ironischerweise leidet das Unternehmen jedoch selber auch unter sinkenden Besucherzahlen. Da AdSense wie gesagt, durch Google betrieben wird, sind die verlorenen Einnahmen dadurch für beide Beteiligten unschön. Warum dennoch dieser Schritt unternommen wurde, ist genügend Stoff für ausführliche Diskussionen.

Welche Strategie sollte verfolgt werden ?

Nach jedem Update muss gründlich überlegt werden, welche SEO-Strategie weiter verfolgt werden soll.
Sind keine Einbrüche vorhanden, ist das immerhin schon ein Zeichen, bis jetzt alles richtig gemacht zu haben.
Fast mit Sicherheit lässt sich sagen: Aus Webmaster-Sicht sollte der Fokus weiterhin auf möglichst hochwertigen Content gelegt werden.

Seit Jahren hält sich das Gerücht, Content sei King. Daraufhin sollte man eigentlich meinen, die Betreiber sind ununterbrochen bemüht, möglichst viel hochwertigen Content zu produzieren? Dem ist leider immer noch nicht so. Warum, wieso, weshalb ist unklar. Infolge dessen wird sich anschließend lieber darüber beschwert, dass die Platzierung verloren wurde.
Manche Betreiber wollen nicht aus Fehlern lernen.

Gerüchte besagen: Bestandteil vom Update soll der stärkere Fokus auf die Nutzerdaten sein. Als Betreiber kann damit versucht werden, die Inhalte noch besser aufzubereiten und mit entsprechenden Tracking-Tools zu beobachten, was die Nutzer auf der Webseite genau treiben. Auf den Besucher zugeschnittene Inhalte sind das A und O.

Werden dazu die üblichen, bereits ausführlich diskutierten Tipps umgesetzt, wie beispielsweise eine schnelle Ladezeit, spricht theoretisch nichts gegen den Erfolg in der organischen Suche.

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