Die Zeiten in denen ein gewisses Keyword beliebig oft aufgezählt wurde, um auf Platz 1 zu landen, sind zum Glück vorbei.
Google versucht ständig durch kleine und große Updates das beste für seine „Kunden“ an Suchergebnissen zu liefern.
Für die Webseitenbetreiber bedeutet das deutlich mehr Arbeit. Damit die eigene Homepage auch gefunden wird, müssen daher gewisse Grundlagen erfüllt sein. Von offizieller Seite, dass wäre in diesem Fall Google selbst, gibt es eine Liste mit Rankingfaktoren. Selbst, wenn alle die von Google genannten Faktoren erfüllt sein sollte, gibt es keine Garantie für eine gute Platzierung.

Als führende Suchmaschine möchte man schließlich nicht mit beeinflussten Webseiten werben. Findige Agenturen bieten dennoch einen Service an, der manchmal zu gut klingt, um tatsächlich der Wahrheit zu entsprechen. Eins ist sicher: Egal welche Maßnahme unternommen wird, die Umsetzung brauch Zeit. Wer heute noch nicht in den Top 100 zu finden ist, der wird mit keiner bekannten Methode sofort auf Platz 1 steigen.

Da nicht immer Geld bezahlt werden muss, können die Basics von vielen Betreibern auch selbst umgesetzt werden. Sind alle Tipps und Tricks umgesetzt, heißt es warten. Bleibt trotzdem der Erfolg auf der Strecke, können immer noch spezielle Agenturen angeheuert werden. Wichtig ist stetige Weiterbildung. Werden Schritte unternommen, die mit einem Google Update abgestraft wurden, kann die eigene Webseite schnell aus dem Index geschmissen werden. Dementsprechend haben wir auch den Titel gewählt: SEOs lernen nie aus.

Biete nützliche Inhalte

Entweder wollen Webmaster die Regel nicht verstehen, oder sie wird bewusst ignoriert. Wir müssen uns nur einmal in die Situation von Suchenden versetzen. Mit einem bestimmten Problem, also mit einem Keyword wird im Netz nach Hilfe gesucht. Warum sollte jemand auf Deine Webseite klicken, wenn Du keine hilfreichen Inhalte bereitstellst?
Das bedeutet selbstverständlich deutlich mehr Arbeit, da hochwertige Artikel nicht in ein paar Minuten geschrieben sind.
Trotzdem sollte die Zeit investiert werden. Das Resultat werden bessere Rankings und damit einhergehende Besucherzahlen sein.

Sorge für ausreichend Links

Neben hochwertigen Inhalten, sind genügend Links, die auf Deine Webseite verweisen essentiell. Der Grundgedanke im Internet ist die Verlinkung. Eine Webseite zeigt dabei auf eine andere. Hier muss noch zwischen Do und NoFollow Links unterschieden werden. Google schickt seine Crawler den ganzen Tag los, um neue Inhalte zu finden. Dabei wird ein DoFollow Link verfolgt. Entsprechend ist es beim NoFollow Link nicht so. Keine Sorge, ein gesunder Mix aus No und DoFollow ist vollkommen normal.
Wird auf der eigenen Webseite auch intern sinnvoll verlinkt, kann das Ranking zusätzlich gefördert werden.

Google arbeitet ununterbrochen daran, seinen Nutzern das bestmögliche Ergebnis zu liefern. Dazu ist es notwendig, seinen Algorithmus ständig anzupassen. Normalerweise ist das auch unspektakulär, da die Änderungen meistens minimal sind und die Auswirkungen somit nicht die breite Masse betreffen. Besonders spannend wird es, wenn Google selbst ein großes Update bestätigt. Wird eine größere Änderung angekündigt, herrscht in der SEO-Szene meistens große Angst.

Wer heute noch mit bestimmten Keywords auf Platz 1 zu finden ist, kann mit viel Pech nach dem Update sogar komplett aus dem Index fliegen. Hier werden die belohnt, die nicht zu viel riskiert haben und dem Nutzer den notwendigen Mehrwert liefern.
Mit bereits ausgerollten Updates, wie dem Panda Update 2015 hat Google versucht, überwiegend Spamseiten aus den Top 10 zu entfernen.

Ob es 2017 bereits tatsächlich ein Update herausgebracht wurde, bleibt vom Internetriesen bislang unkommentiert. Was sicher ist: Mehrere Webmaster berichten von Besuchereinbrüchen, die teilweise um die 50% liegen. Ein auffälliges Merkmal ist, dass es sich bei den Seiten um AdSense-Projekte handelt. Diese Tatsache lässt die Spekulation zu, google möchte seinen Nutzern weniger Werbung bieten. Zwar macht das auf der einen Seite aus Nutzersicht Sinn, jedoch ist Google selbst für AdSense verantwortlich.

Ironischerweise leidet das Unternehmen jedoch selber auch unter sinkenden Besucherzahlen. Da AdSense wie gesagt, durch Google betrieben wird, sind die verlorenen Einnahmen dadurch für beide Beteiligten unschön. Warum dennoch dieser Schritt unternommen wurde, ist genügend Stoff für ausführliche Diskussionen.

Welche Strategie sollte verfolgt werden ?

Nach jedem Update muss gründlich überlegt werden, welche SEO-Strategie weiter verfolgt werden soll.
Sind keine Einbrüche vorhanden, ist das immerhin schon ein Zeichen, bis jetzt alles richtig gemacht zu haben.
Fast mit Sicherheit lässt sich sagen: Aus Webmaster-Sicht sollte der Fokus weiterhin auf möglichst hochwertigen Content gelegt werden.

Seit Jahren hält sich das Gerücht, Content sei King. Daraufhin sollte man eigentlich meinen, die Betreiber sind ununterbrochen bemüht, möglichst viel hochwertigen Content zu produzieren? Dem ist leider immer noch nicht so. Warum, wieso, weshalb ist unklar. Infolge dessen wird sich anschließend lieber darüber beschwert, dass die Platzierung verloren wurde.
Manche Betreiber wollen nicht aus Fehlern lernen.

Gerüchte besagen: Bestandteil vom Update soll der stärkere Fokus auf die Nutzerdaten sein. Als Betreiber kann damit versucht werden, die Inhalte noch besser aufzubereiten und mit entsprechenden Tracking-Tools zu beobachten, was die Nutzer auf der Webseite genau treiben. Auf den Besucher zugeschnittene Inhalte sind das A und O.

Werden dazu die üblichen, bereits ausführlich diskutierten Tipps umgesetzt, wie beispielsweise eine schnelle Ladezeit, spricht theoretisch nichts gegen den Erfolg in der organischen Suche.

Wie jedes Jahr, wird mit großer Spannung das neue iPhone erwartet. Im Jahr 2017 ist es allerdings noch ein wenig spannender.
Dieses Jahr feiert Apple mit dem iPhone 10. Jubiläum. Die Frage die sich nicht nur die Analysten stellen ist, ob Apple das iPhone 7s überspringen wird, oder eben nicht. Wenn Apple seiner Produktlinie treu bleiben will, wird im Herbst das iPhone 7s vorgestellt.
Da Apple immer für eine Überraschung zu haben ist, könnte jedoch die 7s Version übersprungen werden.

Die Gerüchte überschlagen sich zudem wöchentlich. Aufgrund des Jubiläums vermuten Designer und Technik-Experten ein völlig neues Design. Spekulationen reichen von einem komplett randlosem Display, bis zu einem Unibody aus Glas. Leider sind die Innovationen in den letzten Jahren, auch bei Apple, nicht vorhanden gewesen. Dazu muss gesagt werden, dass auch Konkurrenten, wie unter anderem Samsung, es zwar versuchen, aber nicht wirklich schaffen.

Samsung hat zwar mit der Glasrückseite bei seinen Galaxymodellen den ersten Schritt gemacht, und vielleicht dieses Design bereits zur Marktreife verholfen, aber ob Apple auf den Zug aufspringen wird? Erste Designbilder sind bereits im Netz zu finden.
Xiaomi hat es mit dem Xiaomi Mi Mix bereits den Anfang gemacht. Eine nahezu randlose Vorderseite verschafft dem Display ein beeindruckendes Erlebnis. Xiaomi arbeitet bereits an der zweiten Version.

Apple könnte aus diesem Grund auf das Design von Samsung und Xiaomi zurückgreifen. Mit dem passenden Mix und der typischen Apple eigenen Note, könnte die fehlende Inovationsserie beendet werden. Wie das neue Gerät aussehen wird, erfahren wir wahrscheinlich erst im Herbst.

Display – Oled oder LCD ?

Ein schönes und scharfes Display wird neben der Smartphonekamera. Da ist es nicht verwunderlich, dass Applefans sich fragen, welche Displaytechnologie wohl zum Jubiläum eingesetzt wird. Samsung setzt bereits seit Jahren auf die OLED-Displays. Für viele Leute sind die Farbe zu kräftig und nicht ansehnlich. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Fans, die kein anderes Display mehr nutzen möchten. Allem voran, ist der bekannte Schwarzwert beeindruckend. Ein satter Schwarzwert und ausgeglichener Weißwert, sind für hochwertige Displays entscheidend.

Welche Displaytechnologie zum Einsatz kommt, ist auch eine Frage des Preises. Analysten sind sich fast einig, dass dieses Jubiläums-iPhone wohl das teuerste Apple iPhone sein wird, welches je veröffentlicht wird. Die aufwendige Produktion sorgt für den vermutlichen Aufpreis. Vor allem, wenn die Gerüchte stimmen sollten und das iPhone eine nahezu komplette Vorderseite aus OLED besitzen wird.

Apple-Experte Ming-Chi Kuo ist sich zudem fast sicher, das Apple die Pixeldichte deutlich erhöhen wird. Bei einer Auflösung von 2800×1242 Pixeln bei 5,15 Zoll, läge die Pixeldichte bei 525 ppi. Zum Vergleich: Das iPhone 7 Plus hat eine Pixeldichte von 401 ppi.

Weitere Gerüchte gibt es praktischerweise im Videoformat:

Wie jedes Jahr, wird mit großer Spannung und Vorfreude die MWC erwartet. Im Jahr 2017 sind die Präsentationen besonders aufregend, da die etwas kleineren Vertreter auf dem Smartphonemarkt sich besonders stark anstrengen müssen. Da die MWC immer am Anfang des Jahres stattfindet, wissen die Hersteller noch nicht, was die Marktführer für Geräte veröffentlichen werden.

Apple wird höchstwahrscheinlich mit einem großem Spektakel das iPhone vorstellen. Das Jahr 2017 ist deshalb besonders wichtig für Apple, weil es sich um das 10. Jubiläum vom iPhone handelt. Nicht nur die Aktionäre, sondern auch eingefleischte Applefans und alle, die es noch werden wollen, freuen sich auf dieses Highlight.

Dabei ist nicht nur Apple ein Grund, besonders hochwertige Geräte mit tollen Features zu produzieren. Auch Samsung und das Flagschiff Samsung Galaxy S8 werden pünktlich vorgestellt. Gerade der Konkurrenzkampf zwischen Apple und Samsung sorgt mit dafür, dass die Medien sich schnell den Beiden widmen.

Zwar ist es für Huawai, LG und Co nicht leicht, jedoch ist der Preisvorteil bei diesen Herstellern ein ausschlaggebender Faktor.
In vielen Testberichten gehen die Mittelklasse Smartphones als Preis-Leistungssieger hervor, was natürlich auch für den Verkauf schöne Werbung ist.

Hat LG aus den Fehlern vom LG G5 lernen können?

Viele Besucher waren mit Sicherheit auf den Nachfolger vom LG G5 gespannt. Für LG hat das G5 leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Eigentlich war die Idee, mit modularen Einzelteilen zusätzlich Geld zu verdienen, nicht schlecht. Der Nutzer konnte damit seinen eigenen Vorlieben entsprechend verschiedene Teile einbauen. Entweder ein größerer Akku, bessere Kamera, mehr Speicher oder was auch immer zu einem passt.

Obwohl LG sich entsprechend Mühe gegeben hat, blieben die Verkaufszahlen eher moderat. LG hat das Konzept wieder verworfen und versucht, mehr auf die Kundenwünsche einzugehen. Der Nachfolger, das G6 merzt die Schwächen des Vorgängers aus.
Schwerpunkte wurden beim Display, Kamera und dem Gehäuse gesetzt.

Wasserfest und mit größerem Display kommt das G6 optisch ansprechend daher. Wobei auch deutlich gesagt werden muss, dass ein wasserfestes Smartphone keine Innovation mehr ist. Dieses Feature gehört mittlerweile eher zum Standard.
Inwiefern die Kunden das G6 akzeptieren werden, wird die Zeit zeigen.

Huawei auf dem Vormarsch

Huawei hat sich langsam aber sicher auf dem Markt als Hersteller etablieren können. Schon länger wird der Hersteller nicht mehr nur belächelt. Auf dem Event hatte Huawei gleich zwei neue Smartphonemodelle ins Rennen geschickt.
Da bereits das Huawei P9 begeistern konnte, wurde das Smartphone nochmal verbessert.

Als Ergebnis kam das P10 und P10 Plus heraus. Leica hatte in diesem Fall auch seine Finger bei der Entwicklung der Frontkamera im Spiel. Auffällig ist beim MWC besonders der Fokus die Kameras. Wie wichtig und für den Kauf entscheidend eine gescheite Smartphonekamera ist, scheint sich auch in der Chefetage herum zu sprechen.

Fazit zum MWC 2017

Wahre Technikinnovationen sind leider ausgeblieben. Selbstverständlich sind auch weitere Hersteller mit ihren Kreationen vertreten. Für den meisten Gesprächsstoff sorgten jedoch LG und Huawei. Sobald die Geräte einem Langzeittest unterzogen wurden und von mehreren Kunden ausführlich getestet wurden, kann ein endgültiges Resümee gezogen werden.